Kärntner Historiker in der “Neonazi-Causa”: Verfassungsschutz gefordert
Kommentar, 13. Jänner 2012, dj, mischkunst
Die kritische Anmerkung über die „enorme Weitsichtigkeit“ von „Rulitz’ Widersachern“ (im Kleine Zeitung-Artikel vom 12.01.2012: http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/2920540/historiker-weist-neonazi-vorwurf-zurueck.story) verliert als Rulitz’ Behauptung einer „Rufmordkampagne“ tatsächlich widerlegende Aussage leider dadurch an Kraft, dass durch die zuvor ausgiebig formulierte Selbstdarstellung seitens Rulitz als „Opfer“ einer linken Jagdgesellschaft den LeserInnen der Kleinen Zeitung bereits eingangs der Eindruck vermittelt wird, die von Anonymous geleakten Daten wären ohnehin gefälscht. Eine Frage, die sich dadurch außerdem auftut ist die, wieso die Sachlage des im weiteren Verlauf des Artikels namentlich nicht genannten Oberkärntner Polizeischülers in Bezug auf seine Bestellung in rechtsextremen Versandhäusern „klarer“ zu sein scheint und Ermittlungen vom Verfassungsschutz gegen den Polizeischüler bereits eingeleitet wurden (Anm.: Der 23-Jährige bleibt bis zum Vorliegen der Ergebnisse allerdings weiter in der Polizeischule) Ermittlungen gegen Rulitz müssen daher ebenfalls sofort aufgenommen werden!
